30 Jahre nach dem ersten OPG‑Abitur

ein Wie­der­se­hen vol­ler Stau­nen, Lachen und ech­ter OPG‑Geschichte

Knapp 30 ehe­ma­li­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie frü­he­re Lehr­kräf­te unse­rer OPG fan­den sich – sicht­lich auf­ge­regt, som­mer­lich geklei­det und mit einem brei­ten Lächeln – vor dem Ein­gang des Ober­stu­fen­hau­ses ein. Schon die ers­ten Momen­te waren geprägt von herz­li­chen Umar­mun­gen, ungläu­bi­gem Stau­nen und ech­tem Wie­der­se­hens­glück. Wer zufäl­lig vor­bei­ge­kom­men wäre, hät­te kaum ver­mu­tet, dass hier Lehr­kräf­te und ehe­ma­li­ge Ler­nen­de zusam­men­ka­men – die Atmo­sphä­re erin­ner­te viel­mehr an ein gro­ßes Fami­li­en­fest.

Fast die kom­plet­te dama­li­ge Schul­lei­tung und vie­le Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der ers­ten Jah­re waren erschie­nen, dar­un­ter der ehe­ma­li­ge Schul­lei­ter Erich Hei­ne, der sei­ne frü­he­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler strah­lend begrüß­te. Auch der aktu­el­le Schul­lei­ter Oli­ver Leim­b­rock ließ es sich nicht neh­men, die OPG‑Urgesteine per­sön­lich will­kom­men zu hei­ßen. Mit einem Griff zum Schlüs­sel­bund öff­ne­te er die Türen zu einer klei­nen Zeit­rei­se durch die drei Schul­ge­bäu­de.

Und es gab viel zu ent­de­cken: moder­ne Leh­rer­pul­te mit digi­ta­ler Aus­stat­tung, voll­stän­dig erneu­er­te Fach­räu­me im M‑Haus und das Unter­stu­fen­haus, das vie­le aus dem ers­ten Jahr­gang nie betre­ten hat­ten – denn damals befand sich am Platz der heu­ti­gen OPG noch eine Haupt­schu­le, die mit der Grün­dung der Gesamt­schu­le ver­schwand.

Zwei Stun­den lang wur­de gelacht, erzählt, gesucht und erin­nert. Man­che ver­such­ten, ihre alten Klas­sen­räu­me wie­der­zu­fin­den – nicht immer ein­fach nach meh­re­ren Umbau­ten. Zumin­dest man­cher Fens­ter­aus­blick pass­te noch zu den Erin­ne­run­gen. Das Ober­stu­fen­haus hin­ge­gen wirk­te ver­traut: Hier hat­ten die ers­ten Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten der OPG einst ihre Klau­su­ren geschrie­ben und ihre münd­li­chen Prü­fun­gen erlebt.

Natür­lich durf­ten auch die „alten Kamel­len“ nicht feh­len. Anek­do­ten, klei­ne Miss­ge­schi­cke und beson­de­re Momen­te wur­den leb­haft geteilt. Ein Bio­lo­gie­leh­rer, der damals kurz vor dem Abitur zum ers­ten Jahr­gang stieß, beob­ach­te­te das Trei­ben mit einem brei­ten Lächeln. Sein Fazit nach die­sem Nach­mit­tag: Die OPG war und ist eben eine ganz beson­de­re „Lehr­an­stalt“. Und wer den Arti­kel zum dies­jäh­ri­gen 10er‑Abschluss gele­sen hat oder sogar das Glück hat­te, die Abschluss­fei­er­lich­kei­ten zu besu­chen, kommt unwei­ger­lich zu dem Schluss: der beson­de­re Zau­ber aus dem ers­ten Jahr­gang der OPG lebt wei­ter. Auch wei­ter­hin kom­men immer wie­der tol­le Men­schen mit Herz­blut zusam­men – Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Lehr­kräf­te und Eltern – die OPG-Fami­lie lebt und wächst wei­ter. Wie schön!
Der abschlie­ßen­de gemüt­li­che Teil fand im Frei­hof statt. Mal sehen, was in 10 Jah­ren von die­sem Tref­fen dann zu berich­ten sein wird … 😊

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