Paris und Ménigoute 2019

Tag 11: Tschüss Frankreich!

Tag 10: Der Abschied naht

An acht verschiedenen Stationen haben sich die Austauschpartner abschließend mit dem gesamten Austausch beschäftigt. Interessiert und motiviert wurde über Kultur, Gesellschaft, das Schulsystem, Gewohnheiten und Redensarten gesprochen - natürlich wieder in einer munterenn Sprachmischung. Viel Freude machte es außerdem, Plakate zu Charaktereigenschaften der Austauschpartner und zum Programm der einzelnen Tage zu gestalten.

Die Arbeitsergebnisse wurden am Abend den Familien präsentiert und danach wurde der Austausch gemeinsam gefeiert. Essen, trinken, erzählen, spielen - draußen bei Sonnenschein und bester Laune.

Die meisten hatten bis dahin ihre Koffer schon gepackt und so ging es nun für eine letzte Nacht zurück in die Gastfamilien. Eine ereignisreiche Zeit geht langsam zu Ende.

Tag 9: Deutschland mit und gegen Frankreich

Am Vormittag gab es in der Schule nach den ersten beiden Stunden im Unterricht einen offiziellen Empfang. Unsere Gruppe wurde sowohl vom Schulleiter M. Mousserin als auch vom Bürgermeister der Gemeinde Ménigoute, M. Gaillard, herzlich begrüßt. In ihren Ansprachen betonten beide, wie wichtig das deutsch-französische Miteinander für Europa sei und dass wir mit dem Austauschprogramm einen wichtigen Beitrag zur Verständigung beider Länder leisten.

Schon beim Besuch der französischen Gruppe in Herford wurde durch den Besuch der Gedenkstätte "Zellentrakt" deutlich, dass ein positives Miteinander nur möglich ist, wenn wir uns der negativen gemeinsamen geschichtlichen Ereignisse bewusst sind. Diese Auseinandersetzung mit der Geschichte fand die nationale Stiftung "Souvenir francais" so bemerkenswert, dass der Schule durch M. Jaubert, dem regionalen Repräsentanten, eine Urkunde und ein Scheck überreicht wurde.

Am Nachmittag endete das deutsch-französische Miteinander für ein paar Stunden. Auf dem Golfplatz bekamen wir nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen des Golfsports die Gelegenheit in mehreren Wettkämpfen gegeneinander anzutreten. Ob am Ende die Deutschen oder die Franzosen gewonnen haben, war allerdings völlig uninteressant für unsere Gruppe. Das sportliche Miteinander stand eindeutig im Vordergrund.

Tag 8: Ile d'Aix und La Rochelle - ohne Worte...

Tag 7: In den Gastfamilien

Heute verbrachten alle den Tag in den Gastfamilien. Die Gasteltern haben sich für die Tagesgestaltung einiges einfallen lassen und so gab es Ausflüge zum Meer, Zoobesuche, Freizeitparkbesuche, Wanderungen und mehr.

Tag 6: Mit dem Kahn durch den Marais Poitevin

Im Nationalpark "Marais Poitevin" gab es heute viel zu entdecken. Von Coulon aus haben wir in Kähnen die Landschaft erkundet. Kleine Kanäle zogen sich durch eine grüne Wald- und Wiesenlandschaft. Die Menschen hier leben an Kanälen statt an Straßen, sie fahren Boot statt Auto. Sogar die Müllabfuhr kommt per Boot! Ein beeindruckendes Spektakel wurde uns von unseren Kahnführern vorgeführt. Mit einem Feuerzeug brachten sie die Wasseroberfläche zum Brennen. Wir haben die Lösung des Experiments herausgefunden, werden es aber an dieser Stelle nicht verraten.

Tag 5: In den Baumkronen von Chantemerle

Das Treffen im Collège am Morgen tat der gesamten Gruppe gut, denn schnell stellte sich heraus, dass alle ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Es war ein Eintauchen in eine fremde Welt: Lebensgewohnheiten, Gebäude, Sprache - alles typisch französisch. Für uns noch ungewohnt, aber das soll sich in den nächsten Tagen ändern. Die Freude am Kennenlernen und Erfahrungen sammeln ist in der Gruppe zu spüren.

Hauptprogrammpunkt des Tages war ein Ausflug in den Kletterpark mitten im Wald von Chantemerle. Die Gruppe verteilte sich auf dem großzügigen Gelände. Man war auf jeden Geschmack und jede Erfahrungsstufe vorbereitet und so waren nach kurzer Zeit aus allen Richtungen Gejohle beim Seilrutschenfahren, gegenseitige Anfeuerungen bei Hindernissen und "Tarzanrufe" an Lianen zu hören. Auch als der Bus schon bereit stand, waren die letzten Kletterer kaum dazu zu bewegen, den Parcours wieder zu verlassen.

Tag 4: Wir treffen die Austauschgruppe

Beim Warten auf die Austauschgruppe im strömenden Regen mischte sich ungeduldige Vorfreude mit leichter Ungeduld durch Kälte und Nässe bis der französische Bus auf den Place de la Concorde rollte.

Die Austauschpartner fanden sich schnell, man kannte sich ja bereits vom letzten Treffen im Dezember. Beim Betrachten der Gemälde in der Orangerie am Louvre ergaben sich erste Gesprächsanlässe, die bei einem ausgiebigen Stadtrundgang weiter vertieft werden konnten. Hier führte uns der Schulleiter des Collège, Herr Mousserin, fachkundig von Station zu Station. Auf der Champs Elysée endete unsere Zeit in Paris.

Auf der fünfstündigen Busfahrt nach Ménigoute wurde die Kommunikation weiter vertieft. Spätestens durch den Einsatz von Händen und Füßen wurden die französisch-deutsch-englischen Satzkreationen für alle verständlich.

In Ménigoute trennte sich unsere Gruppe zum ersten Mal seit Montag um den ersten Abend in den Gastfamilien zu verbringen.

Tag 3: Eine Rallye durch die Metropole

Der Vormittag begann regnerisch, doch die großen Kaufhäuser hatten trotz Nationalfeiertag geöffnet und boten uns einen kurzweiligen Wetterschutz.

Am Nachmittag stellten 4 Kleingruppen in einer kleinen Stadtrallye durch das Maraisviertel ihre Kenntnisse im Stadtplanlesen unter Beweis und kamen nach kleineren und größeren Umwegen alle wohlbehalten am Ziel "Les Halles" an.

Von dort aus ging es an der Seine entlang zum gemeinsamen Crêpes-Essen in der Nähe von Notre Dame. Der Tag endete mit einer Schifffahrt, bei der sich einige selbst von Starkregen und Hagel nicht vom Oberdeck des Schiffes vertreiben ließen.

Tag 2: Vom Eiffelturm bis zum Triumphbogen

Manche sprachen am Ende des Tages von einem "Wendeltreppentrauma", aber jede einzelne Stufe hat sich gelohnt.

Zuerst ging es zu Fuß viele Stufen auf den Eiffelturm rauf und wieder runter. Die Anstrengung wurde mit einem atemberaubenden Blick über Paris belohnt. Der Eiffelturm war für viele der Höhepunkt des Tages.

Die Katakomben erreichten wir zu Fuß über eine Wendeltreppe. Dieses Mal erst runter und am Ende wieder rauf. Das Tunnelsystem kostete uns einige Überwindung, denn dort sind als Ersatz für einen Friedhof Tausende Gebeine gestapelt.

Die nächste Treppe erwartete uns am Triumphbogen. Mitten in einem riesigen Kreisverkehr steht er und von der Aussichtsterrasse konnten wir die komplette Champs Elysée bis zum Louvre entlang schauen.

Den Tagesabschluss verbrachten wir in einem Flammkuchenrestaurant, das man - passend zum Tagesmotto - über eine Wendeltreppe erreichte.

Tag 1: Ankunft in Paris

Nach einer reibungslosen Zugfahrt über Köln und Karlsruhe sind wir heute Abend in unserem Hotel in Paris angekommen. Mit Koffern treppauf und treppab durch die Metrostationen - ein willkommenes Sportprogramm nach stundenlangem Sitzen im Zug.

Und dann ging es direkt ins Pariser Nachtleben. Von Montmartre aus hatten wir einen beeindruckenden Blick über die Stadt, den Eiffelturm und Sacre Coeur. Am Moulin Rouge vorbei ging es dann mit einer kleinen Stärkung an einem typischen Pariser Trinkwasserbrunnen zurück zum Hotel - zufrieden erschöpft von all den neuen Eindrücken.