Ein Abend zum Festhalten

unse­re 10er Abschluss­fei­er 2026

Man­che Aben­de plant man mona­te­lang, und dann sind sie doch ganz anders – näm­lich bes­ser. Unse­re Abschluss­fei­er war so ein Abend. Über 400 Men­schen in der Aula, rap­pel­voll bis auf den letz­ten Platz, und dazu ein Som­mer­tag, der es wirk­lich ernst mein­te. Es war warm, es war eng, und es war genau rich­tig. Denn wo sonst hät­te man sein wol­len, wenn Andro­me­da, Star, Pea­nut, Bibo und Leo­pard ihren gro­ßen Moment haben?

Ihr kamt schick, auf­ge­regt und stolz, und was dann folg­te, waren zwei­ein­halb Stun­den, die wie im Flug ver­gin­gen. Jede Klas­se hat­te etwas vor­be­rei­tet, und aus Video­col­la­gen, Gedich­ten und Reden wur­de ein Pro­gramm, das mehr war als die Sum­me sei­ner Tei­le. Vor allem Eure Reden haben uns umge­hau­en: emo­tio­nal, poin­tiert, ehr­lich. Da hör­te ein gan­zer Saal zu, lach­te an den rich­ti­gen Stel­len und schluck­te an den ande­ren. Wer wis­sen will, was in sechs Jah­ren gemein­sa­mer Schul­zeit wächst, hät­te nur an die­sem Abend in der Aula sit­zen müs­sen.

Und weil Ihr Euch getraut habt, haben wir uns auch getraut. Wir Leh­re­rin­nen und Leh­rer haben ein­fach mal einen raus­ge­hau­en: ein eige­nes Video, in dem wir in Eure Rol­len geschlüpft sind – immer essen, immer schla­fen, zu zehnt in der Klo­ka­bi­ne, das Han­dy natür­lich immer dabei. Dazu ein selbst geschrie­be­nes Lied, und die gan­ze Aula hat mit­ge­sun­gen. Los­las­sen, sich auch mal pein­lich zei­gen, gemein­sam lachen – seht Ihr, wir kön­nen das auch.

Gefei­ert haben mit uns alle, die zu so einem Abend gehö­ren: der Bür­ger­meis­ter, die Schul­lei­tung, die Stu­fen­lei­tung, der Pfleg­schafts­vor­sitz und vor allem Eure Fami­li­en und Freun­de. Nach dem offi­zi­el­len Teil ging es mit einem Sekt­emp­fang wei­ter, den unse­re Neu­ne­rin­nen und Neu­ner gemein­sam mit ihren Lehr­kräf­ten auf die Bei­ne gestellt hat­ten – dan­ke Euch, das habt Ihr groß­ar­tig gemacht.

Der Weg führ­te dann in die Men­sa, und wer sie nur vom täg­li­chen Bröt­chen­ho­len kennt, hät­te sie an die­sem Abend nicht wie­der­erkannt. Eltern hat­ten schon am Vor­tag ange­fan­gen, aus dem ver­trau­ten Raum einen Ball­saal zu machen: Gir­lan­den, Luft­bal­lon­bö­gen, Foto­box, roter Tep­pich und die selbst­ge­stal­te­ten Abschluss­pla­ka­te aus dem Kunst­un­ter­richt an den Wän­den. Drau­ßen die gro­ße Ter­ras­se mit Blick auf den grü­nen Schul­hof und unse­re alten Bäu­me. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr mach­te die Tür, die SV schenk­te Geträn­ke aus, ein Kol­le­ge hat­te ein Cate­ring orga­ni­siert, das vom Schwei­ne­fi­let über Sala­te bis zur Mousse kei­ne Wün­sche offen­ließ, und am DJ-Pult heiz­te ein ehe­ma­li­ger Schü­ler ein. So vie­le Hän­de, so viel Herz – und zusam­men wur­de dar­aus ein Abend, den kei­ner von uns allein hät­te stem­men kön­nen. Genau das ist es, was die­se Schu­le aus­macht.

Und dann wur­de getanzt. Die Men­sa bunt und laut, die Bäs­se wum­mer­ten, und zwi­schen­durch immer wie­der die­se Momen­te, für die man sol­che Aben­de fei­ert: nost­al­gi­sche Gesprä­che, Dank­bar­keit von allen Sei­ten, Men­schen, die sich in den Armen lie­gen – Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Eltern, Lehr­kräf­te, ganz egal. Es flos­sen auch Trä­nen, denn so ein Abschied ist eben bei­des: Los­las­sen und Auf­bruch. Zum Glück ist er für vie­le von Euch nur ein hal­ber, denn Ihr bleibt uns erhal­ten und wech­selt ein­fach nur das Haus. Wir sehen uns im O‑Haus wie­der.

Was für ein Abend, was für eine Gemein­schaft. Wir sind stolz auf Euch – und ein biss­chen auch auf uns alle zusam­men. Alles Gute für Euren neu­en Lebens­ab­schnitt, und bleibt, wie Ihr seid: fried­lich, freund­lich, fröh­lich.

Hier zei­gen wir Euch die offi­zi­el­len Abschluss­bil­der – und dabei belas­sen wir es ganz bewusst. Von der Par­ty selbst stel­len wir nichts online. Nicht, weil es nichts zu zei­gen gäbe, ganz im Gegen­teil. Son­dern weil die­ser Abend uns gehört: das Tan­zen, die Umar­mun­gen, die Trä­nen, die Gesprä­che bis in die Nacht. Die schöns­ten Bil­der davon hat ohne­hin kei­ne Kame­ra gemacht. Die machen und tra­gen wir in unse­ren Her­zen – ein Leben lang.

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