Im Mittelpunkt stand die Frage: „Was steckt wirklich in unserer Wurst?“
Am 12. März 2026 hatten 19 Schülerinnen und Schüler der Q2 aus den Grund- und Leistungskursen Biologie die Gelegenheit, einen ganzen Tag lang moderne Molekularbiologie hautnah zu erleben. Gemeinsam mit ihrem Biologielehrer Herrn Burger besuchten sie das Teutolab Biotechnologie an der Universität Bielefeld – ein Schülerlabor, das praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschung ermöglicht.
Kompetent, freundlich und mit viel Geduld führten Kirsten Röllke und die angehende Lehrerin Marie Louise durch den anspruchsvollen Experimentiertag. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Was steckt wirklich in unserer Wurst?“ Mithilfe molekulargenetischer Methoden wie DNA‑Isolation, PCR, Restriktionsanalyse und Gelelektrophorese untersuchten die Schülerinnen und Schüler, welche Tierarten in verschiedenen Wurstproben enthalten sind.
Nach einer Einführung in die Funktionsweise von Mitochondrien, DNA und Enzymen ging es direkt an praktische Arbeiten. Schritt für Schritt führten die Gruppen alle Experimentierschritte selbst durch – vom Aufschluss der Zellen über die Vervielfältigung des cytB‑Gens bis hin zur Analyse der entstandenen DNA‑Fragmente im Agarosegel. Am Ende konnten die jungen Forschenden anhand der charakteristischen Bandenmuster eindeutig bestimmen, aus welchem Tier die untersuchten Proben stammten.
Der Besuch im Teutolab bot nicht nur spannende Einblicke in die moderne Biotechnologie, sondern zeigte auch, wie wichtig naturwissenschaftliche Methoden für Verbraucherschutz und Lebensmittelkontrolle sind. Ein lehrreicher, intensiver und rundum gelungener Tag …. und zudem ein guter Einstieg in die Wiederholungsphase im Vorfeld der Abiturprüfungen, die ab Ende April für die Q2 anstehen. Wir drücken die Daumen!






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