Unsere Projekte

...mit Herz, Hand und Verstand

Ein­fach mal “Machen

Mach mit und sei stolz!

An unse­rer Schu­le pfle­gen wir eine lan­ge Tra­di­ti­on außer­schu­li­scher Akti­vi­tä­ten, Pro­jek­te und klei­nen und gro­ßen Unter­neh­mun­gen.

Durch Mut, Lei­den­schaft und Begeis­te­rung ent­wi­ckeln wir unse­re Schu­le wei­ter, machen sie zu Unse­rer.

Was gibt es Schö­ne­res und Befrie­di­gen­de­res, als nach einem auf­re­gen­den Tag vol­ler Lei­den und Schaf­fen glück­lich und Stolz auf das Geschaff­te zu schau­en.

Unser Kli­ma­wald

“Sagen­haf­te 33.000 Euro kamen 2021 bei einem Spon­so­ren­lauf der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der
Olof-Pal­me-Gesamt­schu­le Hid­den­hau­sen zusam­men.
Woll­te man ursprüng­lich ein paar Bäu­me fürs Kli­ma pflan­zen, wur­de dar­aus ein gan­zer Kli­ma­wald. Die­ses Enga­ge­ment wür­dig­te am Frei­tag­abend die BUND-Kreis­grup­pe Her­ford an der Enge­ra­ner Lies­berg­müh­le mit ihrem Umwelt­preis” „Eule 2023“. (NW 24.04.23)

WDR Lokal­zeit OWL — 01.02.2024

Radio Her­ford — 01.02.2024

Die Lesescouts

Die Lesescouts mit Micha­el Helm sind seit 2008 ein fes­ter Bestand­teil an unse­rer Schu­le. Ange­spro­chen wer­den bewusst Jun­gen der 8. bis 10. Klas­sen. Das Pro­jekt läuft in Koope­ra­ti­on mit der Gemein­de­bü­che­rei Hid­den­hau­sen und wird vom Lan­des­pro­gramm Kul­tur-und-Schu­le geför­dert.

Brül­len wie Orks und sab­bern wie Gollum

Die Jun­gen­le­se­för­de­rung basiert auf einem Kon­zept, das mit Jun­gen des 8. Jahr­gan­ges beginnt. Die Jun­gen ler­nen in einer Klein­grup­pe (8 – 12 Schü­ler) Tex­te aus der Jugend­li­te­ra­tur ken­nen, vor­nehm­lich zu Beginn aus dem Bereich der Fan­ta­sy­li­te­ra­tur. Sie ler­nen, mit ihrer Stim­me bewusst umzu­ge­hen und zu spie­len, um den jewei­li­gen Figu­ren der Tex­te einen künst­le­ri­schen Aus­druck zu geben.

Vor­le­sen kann doch cool sein!

Stolz sind die Jun­gen vor allem nach ihren Auf­trit­ten. Das kön­nen klei­ne Lesun­gen in der Gemein­de­bü­che­rei (vor Lese­an­fän­ge­rIn­nen der Grund­schu­len) sein oder gro­ße Auf­trit­te auf der Klein­kunst­büh­ne zum Pro­jekt­ab­schluss eines Jah­res.

Dabei­blei­ben ist alles!

Im zwei­ten und drit­ten Pro­jekt­jahr kom­men schwie­ri­ge­re Tex­te der »Erwach­se­nen­li­te­ra­tur« hin­zu. Das kön­nen Erzäh­lun­gen von Heming­way, Tuchol­sky, Mark Twa­in, Poe u.a. sein. Aus Bil­bo wird mit einem Mal der alte ein­sa­me Mann auf dem Meer, aus zwei strei­ten­den Trol­len ein Ehe­paar, das gemein­sam einen Witz erzählt und sich danach schei­den lässt. Plötz­lich ist es gar nicht mehr so schwie­rig, ande­ren etwas vor­zu­le­sen. Dran­blei­ben ist alles und wenn es dann auch noch Spaß gemacht hat …

Micha­el Helm

Micha­el Helm, gebo­ren 1969 im Ruhr­ge­biet, arbei­tet als frei­er Schrift­stel­ler und Rezi­ta­tor. Nach dem Stu­di­um in Bochum war er eini­ge Jah­re als Leh­rer im Rhein­land und in Ost­west­fa­len tätig. Er macht Lesun­gen zu zahl­rei­chen Autoren und eige­nen Wer­ken. 2007 wur­de er mit dem LfM-Bür­ger­me­di­en­preis NRW für ein Radio­fea­ture zum Werk des Schrift­stel­lers Jor­ge Sem­prún aus­ge­zeich­net. 2017 Ein­la­dung und Pro­jekt an der Deut­schen Schu­le in Mos­kau. Er arbei­tet seit Jah­ren kul­tur­päd­ago­gisch in Lese- und Schreib­werk­stät­ten, die er für Schu­len und ande­re Ein­rich­tun­gen anbie­tet. Ein Schwer­punkt die­ser Arbeit ist die Jun­gen­le­se­för­de­rung und die Anre­gung Jugend­li­cher zum Schrei­ben. Micha­el Helm ist Mit­glied der Herd­or­der AutorIn­nen-Grup­pe. Er lebt in Her­de­cke an der Ruhr. Ver­schie­de­ne Lesun­gen und Ver­öf­fent­li­chun­gen. www.michael-helm.de

Finn­bahn und Arten­gar­ten

In der Fach­schaft Bio­lo­gie wur­de die Idee gebo­ren, auf dem weit­läu­fi­gen Gelän­de der OPG allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit zu eröff­nen, alle wich­ti­gen hei­mi­schen Gehöl­ze am Real­ob­jekt ken­nen­zu­ler­nen. Getreu dem Mot­to „Nur was man kennt, sieht man und nur was man auch sieht, kann man schüt­zen“ soll mit einem schul­ei­ge­nen Arten­gar­ten das Bestim­men der ost­west­fä­li­schen Pflan­zen­welt geübt und damit ein wei­te­rer Bei­trag zur Sen­si­bi­li­sie­rung für Arten- und Umwelt­schutz geleis­tet wer­den. Um die ver­schie­den bepflanz­ten Berei­che bes­ser zu errei­chen muss ein Wege­netz erstellt wer­den. Bei der Grö­ße des Gelän­des kam die Idee auf, die Wege als Finn­bahn aus­zu­ge­stal­ten, also als eine Lauf­stre­cke, die durch ihre Deck­schicht aus Rin­den­mulch und Häch­sel­gut beson­ders gelenk­freund­li­ches Jog­gen ermög­licht. Um für den Theo­rie­teil des Bio­lo­gie- und Sport­un­ter­richts auch drau­ßen pas­sen­de Sitz­mög­lich­kei­ten zu schaf­fen, wur­den in die Gestal­tung des Gelän­des zusätz­lich drei „Grü­ne Klas­sen­zim­mer“ inte­griert. Im Som­mer könn­te so auch in ande­ren Fächern das Ler­nen statt in über­hitz­ten Räum­lich­kei­ten der obe­ren Stock­wer­ke lern­freund­lich an der fri­schen küh­le­ren Luft statt­fin­den.

Gesagt, getan!

Die Bau­ar­bei­ten zur Finn­bahn und zu den drei „Grü­nen Klas­sen­zim­mern“ erfolg­ten dann im Herbst. Um die umfang­rei­chen Arbei­ten umset­zen zu kön­nen, wur­den vie­le Tätig­kei­ten mit Hil­fe der Schü­ler erle­digt. Der Ein­kauf not­wen­di­ger Mate­ria­li­en wur­de durch Spen­den­ak­tio­nen unter­stützt. Die 500m Finn­bahn bleibt der lauf­freu­di­gen Hid­den­hau­ser Öffent­lich­keit nach Schul­schluss zugäng­lich.14 Bäu­me und ca. 50 Sträu­cher
erwei­tern das Spek­trum der bis­he­ri­gen Bepflan­zun­gen auf dem Schul­ge­län­de, so dass zukünf­tig vie­le wich­ti­ge ein­hei­mi­sche Pflan­zen OWLs (als Natur­lehr­pfad) im Bio­lo­gie­un­ter­richt der OPG am Real­ob­jekt erkun­det wer­den kön­nen.

Tei­le der Q1-Bio­lo­gie-Kur­se (Leh­rer: Herr Dros­te, Herr Fran­zen, Herr Bur­ger) sowie Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Expe­ri­men­te-AG hal­fen beim Pflan­zen der Sträu­cher. Gemein­de­mit­ar­bei­ter über­nah­men den Trans­port und das Ein­pflan­zen der gro­ßen Bäu­me mit Hil­fe eines Bag­gers. Rote Kreu­ze auf der Rasen­flä­che mar­kier­ten die Pflanz­stel­len.

Alle Bau­pro­jek­te wur­den durch einen gro­ßen Spon­so­ren­lauf und viel Eigen­in­itia­ti­ve aller Betei­lig­ten ermög­licht.

Dan­ke an alle gro­ßen und klei­nen Hel­fer!

Kaba­rett

Auf die Bret­ter, fer­tig, los. Das Krib­beln, das Lam­pen­fie­ber, die­se ein­ma­li­ge Auf­re­gung und dann am Ende eines gelun­ge­nen Abends im Ram­pen­licht den Applaus hun­der­ter begeis­ter­ter Zuschau­er sich ent­ge­gen bran­den zu spü­ren. Es gibt nichts Schö­ne­res!

Kaba­rett und Thea­ter haben an der OPG eine lan­ge Tra­di­ti­on. Die Ags der Unter- und Mit­tel­stu­fe, die Deutsch- und DG-Kur­se, der Lite­ra­tur­kurs der Ober­stu­fe und die aus ehe­ma­li­gen bestehen­den frei­en Kaba­rett­grup­pen “Spott­light” und “Die Frei­schwim­mer” lie­fer­ten und lie­fern immer wie­der gran­dio­se gro­ße und klei­ne kaba­ret­tis­ti­sche Pro­gram­me und abend­fül­len­de Thea­ter­vor­stel­lun­gen.

Nach­wuchs­för­de­rung für sozia­le Beru­fe

An der Olof-Pal­me-Gesamt­schu­le haben inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler seit 2010 jedes Jahr die Mög­lich­keit, in Koope­ra­ti­on mit der Arbei­ter­wohl­fahrt Ost­west­fa­len-Lip­pe e.V. an Ange­bo­ten der „Nach­wuchs­för­de­rung im Sozi­al­be­reich“ teil­zu­neh­men. Die Nach­wuchs­för­de­rung ist bei der AWO inzwi­schen ein eigen­stän­di­ger Arbeits­be­reich und hat sich zur Auf­ga­be gemacht, jun­gen Men­schen in der Pha­se der Berufs­ori­en­tie­rung einen Ein­blick in die Berufs­fel­der der Erzieherin/des Erzie­hers und der Altenpflegerin/des Alten­pfle­gers zu ermög­li­chen.

Fach­kräf­te der AWO füh­ren mit inter­es­sier­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Fach­be­reichs Sozi­al­päd­ago­gik im 8. Jahr­gang zunächst einen Exper­ten­un­ter­richt an der Schu­le durch. Hier wer­den die Grund­la­gen des Erzie­her­be­ru­fes ver­mit­telt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erfah­ren, wel­che Anfor­de­run­gen an eine gute Erzie­he­rin, einen guten Erzie­her gestellt wer­den, wel­che Auf­ga­ben­fel­der und Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten der Beruf hat, wie der All­tag in einer Kin­der­ta­ges­stät­te aus­sieht und wie die Ver­dienst­mög­lich­kei­ten sind. Berei­chert wird der Exper­ten­un­ter­richt durch einen „Erleb­nis­tag“, an dem eine Kin­der­ta­ges­stät­te in der Nähe der Schu­le besucht wird. Hier kann der All­tag einer Erzieherin/eines Erzie­hers erlebt wer­den. Die Schü­ler beschäf­ti­gen sich mit den Kin­dern und füh­ren Gesprä­che mit den Erzie­he­rin­nen der Ein­rich­tung. In einer anschlie­ßen­den Aus­wer­tungs­run­de wer­den Erfah­run­gen und vie­le offe­ne Fra­gen beant­wor­tet.

Teil­nah­me am Pro­gramm der deut­schen Schü­ler­aka­de­mie – Bil­dung und Bega­bung 
 

Bei uns an der OPG neh­men regel­mä­ßig aus­ge­wähl­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Pro­gramm der Deut­schen Schü­ler­aka­de­mie – Bil­dung und Bega­bung teil.  Die Aka­de­mien sind ein- bis mehr­wö­chi­ge außer­schu­li­sche Bil­dungs­an­ge­bo­te, in denen beson­ders begab­te, moti­vier­te und inter­es­sier­te Jugend­li­che einer Alters­grup­pe gemein­sam an einem Ort leben und ler­nen. In unter­schied­li­chen Fach­kur­sen und über­grei­fen­den Akti­vi­tä­tengestal­ten die Teil­neh­men­den die Aka­de­mie aktiv mit. Ein zen­tra­les Anlie­gen ist, durch die Aus­ein­an­der­set­zung mit unter-schied­li­chen The­men, Per­spek­ti­ven und Men­schen die eige­ne Ent­wick­lung zu berei­chern und das inter­dis­zi­pli­nä­re Den­ken und Arbei­ten anzu­re­gen.

Aka­de­mien der unter­schied­li­chen Jahr­gän­ge

 
Die Deut­sche Schü­ler­aka­de­mie für die Jahr­gän­ge EF und Q1

Das Pro­gramm der Deut­schen Schü­ler­aka­de­mie rich­tet sich an beson­ders leis­tungs­fä­hi­ge Jugend­li­che der Ober­stu­fe, die viel­fäl­tig inter­es­siert sind. Sie tref­fen zwei Wochen auf Gleich­ge­sinn­te und wäh­len aus einem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm ihren Schwer­punkt aus, ein Erleb­nis, das nicht nur inhalt­lich ein Gewinn ist, son­dern häu­fig auch neue Freund­schaf­ten wach­sen lässt, die eine gro­ße Berei­che­rung für die Jugend­li­chen sind. 

Die Vor­bild­aka­de­mie für die Jahr­gän­ge 9 und 10 

Die Vor­bild­aka­de­mie rich­te­te sich an leis­tungs­mo­ti­vier­te und inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 9 und 10, die sich inten­siv mit unter­schied­li­chen Pro­jek­ten beschäf­ti­gen. Wel­che Eigen­schaf­ten braucht man, um ein Start-up zu grün­den, eine Bewäs­se­rungs­an­la­ge zu pla­nen oder auf einer Thea­ter­büh­ne zu ste­hen? Bei der Aka­de­mie wird erprobt, wel­ches Berufs­bild wel­che Skills benö­tigt — und wel­che die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer bereits mit­brin­gen. Du triffst Vor­bil­der, die erzäh­len, wel­che Skills ihnen in All­tag und Beruf hel­fen. Man trifft Vor­bil­der und fin­det her­aus, wie es ist, selbst ein Vor­bild zu wer­den. So kön­nen Jugend­li­che her­aus­fin­den, her­aus­fin­den, was wirk­lich zu ihnen passt und wie ihre beruf­li­che Zukunft aus­se­hen könn­te. 

Die Talen­taka­de­mie für die Jahr­gän­ge 8 und 9

Zwei Wochen lang pro­bie­ren sich Jugend­li­che gemein­sam mit Gleich­alt­ri­gen an ver­schie­de­nen The­men und Akti­vi­tä­ten aus und fin­den her­aus, was sie gut kön­nen, wor­in sie talen­tiert sind: Talent ist, was man draus macht! Sie leben und ler­nen mit Jugend­li­chen aus ganz Deutsch­land zusam­men, ler­nen von­ein­an­der und haben jede Men­ge Spaß. Sie arbei­ten mit erfah­re­nen Lei­te­rin­nen und Lei­tern an The­men wie einer neu­en Sport­art, Thea­ter oder Flug­zeug­bau. 

Schul­gar­ten

Der Schul­gar­ten der OPG ermög­licht es den Schüler:innen mit Kopf, Herz und Hand zu arbei­ten. Die Schüler:innen waren und sind bei der Gestal­tung maß­geb­lich betei­ligt und über­neh­men vor allem in den Som­mer­mo­na­ten auch die Pfle­ge des Gar­tens. Dabei kön­nen sie zuse­hen, wie die selbst aus­ge­sä­ten Pflan­zen wach­sen, ler­nen grund­le­gen­de Tätig­kei­ten des Gar­ten­baus und kön­nen natür­lich sel­ber ern­ten und genie­ßen, denn das selbst ange­bau­te Obst und Gemü­se schmeckt natür­lich dop­pelt so gut wie Gekauf­tes.

Für das Leben ler­nen

Die anfal­len­den Auf­ga­ben im Gar­ten sind viel­sei­tig und för­dern neben gärt­ne­ri­schen, hand­werk­li­chen und haus­wirt­schaft­li­chen Fähig­kei­ten auch sozia­le Kom­pe­ten­zen wie Selbst­stän­dig­keit, Team­fä­hig­keit und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein.