Der kleine Prinz verzaubert die Aula

Gro­ße Thea­ter­pre­mie­re des DG-Kur­ses begeis­tert das jun­ge Publi­kum

„Man sieht nur mit dem Her­zen gut. Das Wesent­li­che ist für die Augen unsicht­bar.“ – Die­ser berühm­te Satz bil­de­te den Abschluss einer Sze­ne, in der man in der Aula fast hät­te eine Steck­na­del fal­len hören kön­nen. So gebannt lausch­ten unse­re Fünft- und Sechst­kläss­ler dem neun­ten Jahr­gang, der heu­te mit viel Herz und Spiel­freu­de „Der klei­ne Prinz“ auf die Büh­ne brach­te.

Seit einem Drei­vier­tel­jahr hat­te der DG-Kurs geprobt, geplant und gefeilt – und das mit einem beson­de­ren Kon­zept: Jede Sze­ne wur­de von einem ande­ren Duo gespielt. Der klei­ne Prinz – immer am gel­ben Schal zu erken­nen – begeg­ne­te so auf sei­ner Rei­se vie­len ver­schie­de­nen Cha­rak­te­ren, von König bis Fuchs. Und auch wenn sich die Gesich­ter auf der Büh­ne wech­sel­ten, blieb die Geschich­te gut nach­voll­zieh­bar und berüh­rend.

Gleich zu Beginn zeig­ten Mil­la und Emma als Pilot und klei­ner Prinz ein wun­der­bar ein­ge­spiel­tes Duo – ruhig, klar, ein­fach schön gespielt. Auch der Geo­graf war ein ech­tes High­light: char­mant, wit­zig, genau auf den Punkt. Beson­ders in Erin­ne­rung bleibt aber wohl Ana­sta­sia, die als Betrun­ke­ner mit ukrai­ni­schen Sauf­lie­dern auf­war­te­te – unge­wohnt, mutig und abso­lut über­zeu­gend.

Die Sze­ne mit dem Fuchs war ein stil­ler Moment, in dem vie­le der Jün­ge­ren zum ers­ten Mal das Gefühl beka­men, dass hier gera­de mehr erzählt wird als nur eine Kin­der­ge­schich­te. „Du bist zeit­le­bens für das ver­ant­wort­lich, was du dir ver­traut gemacht hast.“ – Das blieb hän­gen.

Und das Publi­kum? War voll dabei. Es wur­de geju­belt, geklatscht, mit­ge­fie­bert – und immer wie­der gelacht. Ein Schü­ler aus Klas­se 5 mein­te beim Raus­ge­hen: „Ich hab gar nicht gemerkt, dass das eine Stun­de war – das war wie ein Film!“

Für den DG-Kurs war es eine ech­te Pre­mie­re – nicht nur im wört­li­chen Sin­ne, son­dern auch als ers­te gro­ße Auf­füh­rung vor einem vol­len Saal. Das Feed­back der jün­ge­ren Klas­sen war direkt, ehr­lich und laut­stark – und genau das mach­te den Vor­mit­tag für alle Betei­lig­ten zu etwas Beson­de­rem.

Dan­ke an alle Mit­wir­ken­den – auf, vor und hin­ter der Büh­ne – für die­se beson­de­re Rei­se mit dem klei­nen Prin­zen!

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