Die 9 betta entwickelt eigene Vorstellungen vom alternativen Wohnen
Im ersten Schritt haben wir uns damit beschäftigt, was ein Tiny House überhaupt ist. Dazu haben wir einen kurzen Film angeschaut, der uns gezeigt hat, wie Menschen auf wenig Raum leben können und wie kreativ man solche kleinen Häuser planen kann. Anschließend haben wir gemeinsam Ideen gesammelt, wie unser eigenes Tiny House aussehen könnte und aus welchen Materialien es bestehen sollte. Um unsere Gedanken zu sortieren, haben wir eine Mindmap erstellt.

Danach sollten wir überlegen, wie wir einzelne Elemente wie Wände oder Dächer stabil befestigen können. Dafür haben wir kleine Prototypen gebaut und verschiedene Methoden ausprobiert, zum Beispiel wie man Pappe, Holzstäbchen oder Kartonstücke miteinander verbinden kann. Jeder von uns hat außerdem einen eigenen Bauplan entworfen. Darin mussten wir Maße eintragen und genau einzeichnen, wo Fenster, Türen und andere wichtige Details hinkommen.

Viele Mitschüler haben Kartons von zu Hause mitgebracht. Daraus haben sie nach und nach ihre Tiny Houses gebaut. Auf den Bildern sieht man viele kreative und unterschiedlich gestaltete Minihäuser. Zum Schluss konnten die Schüler ihre Häuser noch anmalen oder dekorieren, damit sie persönlicher wirken.

Wir haben auch ein Interview mit Can Cilik geführt. Er hat erzählt, wie er das Projekt erlebt hat. Er meinte, dass es ihm sehr viel Spaß gemacht hat und dass man dabei richtig kreativ werden konnte. Auch viele andere Schüler fanden es motivierend, etwas Eigenes zu planen und am Ende in den Händen zu halten. Es war spannend zu sehen, wie aus einer ersten Idee, über einen Bauplan, bis hin zum fertigen Modell ein komplettes kleines Haus entstehen kann. Man konnte richtig merken, wie stolz viele auf ihre Ergebnisse waren. (Ein Bericht von Ali Karakurt)



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