Vive l’amitié!

Deutsch-fran­zö­si­scher Schü­ler­aus­tausch an der OPG

Mit müden, aber neu­gie­ri­gen Bli­cken stie­gen am Don­ners­tag, 06.12. zehn fran­zö­si­sche Schüler:innen des Marie-Curie-Col­lè­ge Niort in Her­ford nach der 12-stün­di­gen Rei­se aus dem Zug – beglei­tet von ihren Leh­rern Mon­sieur Morz­a­dec und Mon­sieur Elie. Schon am Bahn­hof wur­den sie herz­lich von ihren deut­schen Aus­tausch­fa­mi­li­en emp­fan­gen, bevor alle den ers­ten gemein­sa­men Abend in den Gast­fa­mi­li­en ver­brach­ten. Schnell wur­de klar: Ein sol­cher Aus­tausch beginnt oft mit ein paar Unsi­cher­hei­ten, wor­aus jedoch Momen­te ent­ste­hen, die die Jugend­li­chen über sich hin­aus­wach­sen las­sen.  

Am Frei­tag folg­te dann das offi­zi­el­le Ken­nen­ler­nen in der Schu­le. Die bunt gemisch­te Grup­pe wag­te ers­te sprach­li­che Annä­he­rungs­ver­su­che – mit Hän­den, Füßen und Lachen. Ein beson­de­rer Höhe­punkt war der Emp­fang beim Bür­ger­meis­ter, der span­nen­de Ein­bli­cke in das Rat­haus, den Kreis und die Gemein­de gab. Der Tag ende­te mit einer aus­ge­las­se­nen Will­kom­mens­par­ty im Haus der Jugend, bei der spä­tes­tens beim gemein­sa­men Tan­zen alle Anfangs­schüch­tern­heit ver­flog. 

Die dar­auf­fol­gen­de Woche bot ein prall gefüll­tes Pro­gramm, bei dem für jede:n etwas dabei war: Aus­flü­ge nach Bie­le­feld, Her­ford und Müns­ter, bun­te Weih­nachts­märk­te, ein Blick ins Pla­ne­ta­ri­um, natur­wis­sen­schaft­li­che Ent­de­ckun­gen im Muse­um und natür­lich eine fröh­li­che Run­de Eis­lau­fen, bevor die fran­zö­si­sche Grup­pe am Don­ners­tag, den 11.12. mit einem Ruck­sack vol­ler neu­er Erfah­run­gen wie­der in den Zug nach Niort stieg. 

Ein Aus­tausch wie die­ser zeigt, wie Schul­räu­me grö­ßer wer­den kön­nen als Klas­sen­zim­mer – zu ech­ten Begeg­nungs­or­ten, in denen Ver­ständ­nis wächst, Vor­ur­tei­le schmel­zen und jun­ge Men­schen erfah­ren, wie berei­chernd kul­tu­rel­le Viel­falt sein kann. Und so bleibt am Ende nicht nur ein Heft vol­ler gemein­sa­mer Erin­ne­run­gen, son­dern auch das Gefühl, dass Freund­schaft manch­mal ein­fach mit einem muti­gen „Bon­jour!“ beginnt. 

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