Ein Abend voller OPG-Geist und gelebter Talente
Wenn am Ende eines langen Schuljahres der Vorhang für den Palmeabend aufgeht, spürt man sofort, was diese Schule ausmacht. Es ist nicht das eine große Spektakel. Es sind die vielen kleinen, echten Momente, die berühren – und die zeigen, wie viel in dieser Schulgemeinschaft steckt.
Da ist zum Beispiel Familie Hirn. Seit Jahren bringen sie Musik auf unsere Bühne – mit großer Selbstverständlichkeit, mit Hingabe, mit Können. Die Kinder wachsen hinein, sind mittlerweile junge Erwachsene, sind überall dabei und bereichern. Am Palmeabend standen sie wieder da – diesmal als Teil des Streichquartetts und mit den Blechbläsern. Schüler:innen, Eltern, Lehrer:innen – zusammen. Nicht nebeneinander, sondern wirklich gemeinsam. Und das ist eben nicht nur ein Programmpunkt, sondern gelebte Schulkultur.
Solche Ensembles gibt es mittlerweile mehrere. Und sie zeigen etwas ganz Wesentliches: Dass hier Menschen zusammenkommen, die sich nicht nur für ihre Sache einsetzen, sondern füreinander. Die Schule nicht nur als Arbeitsplatz oder Lernort sehen, sondern als etwas, das sie mitgestalten. Und das merkt man in jedem Ton.
Einen ausführlichen Artikel der Neuen Westfälischen finden Sie unter diesem Link.
Gleichzeitig ist dieser Abend auch ein flüchtiger Blick auf das, was unsere Schüler:innen können, wenn man ihnen Raum gibt und sie einfach mal machen lässt.
So starten dann auch Lindsay und Maya — Tänzerinnen aus der betta. Kaum auf der Bühne – und alles ändert sich. Energie, Ausdruck, Mut. Kein Zögern, keine Unsicherheit. Nur Musik, Bewegung, Energie. Aus dem Nichts, der absolute Wahnsinn.



Und dann nochmal Lindsay. Ganz zum Schluss. Allein auf der Bühne, allein mit sich und einer selbstentwickelten Choreografie. Was sie da getanzt hat, lässt sich kaum beschreiben. Es war intensiv, persönlich, ungefiltert. Ein stiller, starker Contemporary, der lange nachwirkte.
Auch die Kabarett-AG der Sek.I hat an diesem Abend etwas gezeigt, das weit über „niedlich“ oder „mutig“ hinausgeht. Da standen junge Menschen – mit einer Präsenz, einem Spielwitz und einer Selbstverständlichkeit, die man sonst eher bei deutlich erfahreneren Spieler:innen erwartet.

Schon nach den ersten Sekunden war klar: Das ist echtes Talent.
Da wächst etwas heran. Oder besser gesagt: Da ist schon etwas da. Und man darf sehr gespannt sein, was aus diesen jungen Künstler:innen noch wird. Bühne können sie jedenfalls jetzt schon.
Und dann Ida Frendrup. Wer sie schon mal hat singen hören, weiß: Da steht jemand, der etwas zu geben hat. Sie braucht keine große Inszenierung. Ihre Stimme reicht. Und sie füllt den Raum – immer wieder.
Natürlich war nicht jeder Auftritt fehlerfrei. Aber genau das gehört dazu. Es ist kein Wettbewerb. Es ist ein Abend, an dem alles seinen Platz hat – das Große wie das Unfertige. Und vielleicht ist es gerade das, was ihn so besonders macht.






Denn was man an diesem Abend gespürt hat, war: Wir machen das zusammen. Wir tragen uns gegenseitig. Und wir wachsen daran – jedes Jahr ein bisschen mehr.
Und am Ende stehen alle auf der Bühne. Der Lehrerchor singt „Ab in den Urlaub“, der Applaus klingt nach. Und Herr Paulini sagt: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Und in Gedanken ergänzen wir: “Das ist der Geist der OPG”
Das war der Palmeabend 2025.
Und, es war schön, mittendrin zu sein.



















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